Brandschutzschaum CFS-F FX

Der Universalschutz für Kabel und Kabeltrassen

Schiuma antifuoco CFS-F FX

Mit dem Brandschutzschaum CFS-F FX hast du optimale Brand- und Rauchdichte in einem Produkt. Er kann zur Abdichtung von Kabeldurchführungen, Kabeltrassen und gemischten Durchführungen in kleinen und mittelgroßen Öffnungen verwendet werden. Einfache, schnelle und saubere Anbringung. Der Brandschutzschaum kann während des Härtungsprozesses beliebig geformt werden. Dazu ist er die optimale Lösung für Instandhaltung und Neuverlegung einzelner Kabel.

Der Brandschutzschaum CFS-F FX ist bis EI 120 an folgenden elektrischen und gemischten Durchführungen getestet:

  • Kabel und Kabelbündel
  • Elektroleitungen
  • Metallrohre (Stahl, Edelstahl, Kupfer)
  • Kunststoffrohre (PVC-U, PE)
  • Mehrschichtrohre (Aluverbund)
  • Rohrbündel Klima Split
  • Bohrlöcher ohne Durchführungen.

Die Zertifizierung umfasst verschiedene Typen von Untergrundmaterialien:

  • Gipskartonwände mit Mindeststärke 100 mm
  • Starre Wände mit Mindeststärke 100 mm (Min. Dichte 450 kg/m3 - Beton, Betonblöcke, Ziegel);
  • Starre Decken mit Mindeststärke 150 mm (Min. Dichte 550 kg/m3).

Dem Brandschutzschaum CFS-F FX wurde außerdem die Technische Europäische Zulassung ETA 10/0109, die CE-Kennzeichnung sowie die VOC-Zertifizierung für die geringe Emission flüchtiger organischer Verbindungen verliehen. Seismisch getestet auf die Widerstandsfähigkeit im Brandfall nach einem Erdbeben durch ein vom DAP akkreditiertes Prüflaboratorium (DAP - deutsches Akkreditierungssystem für Prüflabors), in Einklang mit der Norm DIN EN ISO / IEC 17025.

Leistungsverzeichnis

Lieferung und Verlegung einer brandsicheren Abschottung (Feuerwiderstandsklasse bis zu EI 120 für ELEKTROKABEL MIT ODER OHNE KABELKANAL, ELEKTROLEITUNGEN, METALLROHRE (STAHL, EDELSTAHL, KUPFER), KUNSTSTOFFROHRE (PVC-U/PE), MEHRSCHICHTROHRE (ALU-KOMPOSIT), ROHRBÜNDEL KLIMA SPLIT UND ÖFFNUNGEN OHNE DURCHFÜHRUNGEN, (ETA-Zulassung 10/0109 - Europäische Technische Zulassung) mit dem Brandschutzschaum auf Graphit-Basis Hilti CFS-F FX, CE-gekennzeichnet, getestet nach EN1366-3 auf flexiblen Wänden mit einer min. Dicke von 100 mm (Gipskarton), starren Wänden (min. Dichte 650 kg/m3 - Beton, Porenbeton, Mauerwerk) und starren Decken mit min. Stärke 150 mm (min. Dichte 2200 kg/m3).
Für EI120 ist die maximale Größe der Öffnung 400x400, für EI90 600x600; die Stärke, mit der der Schaum angebracht wird, hängt von der Art der durchführenden Anlage ab. Gegebenenfalls muss ein Stützrahmen aus Material der Euroklasse A1 (Mindeststärke 12,5 mm) installiert werden; die Tiefe muss der durchzuführenden Abschottung entsprechen. 

Die benötigte Menge an Schaum muss mindestens 40% der gesamten Schottgröße entsprechen.
Die Elektrokabelkanäle dürfen innerhalb der Durchführung nicht abgedeckt sein; falls eine Abdeckung nötig ist, muss der Schaum sowohl innen im Kanal in Berührung mit den Kabeln als auch extern angebracht werden.
Die Metallrohre können mit Mineralwolle oder Elastomerschaum abgeschottet werden (im Falle von Elastomer ist zu überprüfen, ob die Brandschutzbandage CFS-B gemäß ETA 10/0109 erforderlich ist).
Blanke Metallrohre müssen so abgeschottet werden, wie es die ETA-Zulassung für lokale Isolierungen vorsieht.
Die Nachbelegung von Anlagen ist zulässig; gegebenenfalls mit neuem Brandschutzschaum CFS-F FX nachträglich abschotten.
Der Brandschutzschaum kann mit dem Handauspressgerät HILTI MD oder HDM mit Akku mit speziellem Kartuschenhalter angewandt werden. Die Kartusche enthält 330 ml und schäumt unter optimalen Bedingungen (20°C, R.LF 50%) auf bis zu 2,1 Liter des Volumens auf.
Der gemäß ETA installierte Brandschutzschaum CFS-F FX bietet zusätzliche Eigenschaften wie Schallschutz, Luft- und Rauchgasdichtigkeit, Haftfestigkeit, Standsicherheit und mechanische Festigkeit, Festigkeit gegenüber Stoß und Bewegung; er enthält keine gefährlichen Substanzen und der Gehalt an flüchtigen Substanzen (VOC) liegt unter den zulässigen Grenzwerten. 

Der Brandschutzschaum CFS-F FX ist auf seine Feuerfestigkeit im Brandfall nach einem Erdbeben seismisch getestet; der Test wurde in einem durch das DAP akkreditierten Prüflaboratorium (deutsches Akkreditierungssystem für Prüflabors) durchgeführt, in Einklang mit der Norm DIN EN ISO / IEC 17025. Es wurden quasi-statische Lastzyklen gemäß dem FEMA 461 Protokoll direkt auf eine einzelne, schottdurchführende Leitung aufgebracht, während die Wand fest angelegt war. Die Lastaufbringung erfolgte in X-Richtung (in Richtung der Leitung), Y-Richtung (rechtwinklig zur Leitung) und, wo es möglich war, in ZZ-Richtung (Rotation um den Nullpunkt in Wandmitte). Die Hülse wurde auf Bruchfestigkeit sowie Luft- und Rauchgasdichtigkeit getestet und am Ende wurde ein  zusätzlicher Test hinsichtlich seiner passiven Feuerfestigkeit durchgeführt, um die Rauchgasdichtigkeit und Feuerfestigkeit des betroffenen Systems zu bewerten. 

Bezüglich der Rohrendkonfiguration (U/U-U/C-C/U) und der erreichbaren EI-Klasse in einzelnen/mehrfachen/gemischten Durchführungen wird auf die ETA 10/0109 verwiesen. 

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