UNTERNEHMENSLEITUNG

Hilti corporate governance

AUFSICHTSRAT - WAHL UND AMTSZEIT

Die Hauptversammlung der Hilti Aktiengesellschaft wählt die Mitglieder des Verwaltungsrats jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren. Eine Mitgliedschaft im Verwaltungsrat ist in der Regel für bis zu vier Amtsperioden möglich. Die Amtszeit eines Aufsichtsrates endet auf jeden Fall zum Ende des Geschäftsjahres, in dem er das 70. Lebensjahr vollendet. 

VERWALTUNGSRAT - AUFGABEN

Zusätzlich zu den gesetzlich festgelegten Aufgaben, trifft der Verwaltungsrat der Hilti AG Entscheidungen zu folgenden Bereichen:

• Die grundlegende strategische Ausrichtung des Konzerns.

• Die jährlichen und längerfristigen Strategieplanungen.

• Wichtige Geschäftsentscheidungen.

• Die Nachfolgeplanung für den Verwaltungsrat und die Bestellung der Konzernleitung.

PRÜFUNGSAUSSCHUSS

Der Prüfungsausschuss unterstützt den Vorstand im Rahmen seiner Aufsichtspflichten bei Rechnungslegung und Finanzberichterstattung der Hilti AG und ihrer Tochtergesellschaften. Er prüft die Einhaltung der gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben, die Ordnungsmäßigkeit der internen und externen Rechnungsprüfung sowie der Abläufe und Maßnahmen des Risikomanagements. Die Gesamtverantwortung für die an den Prüfungsausschuss übertragenen Aufgaben trägt dabei stets der Verwaltungsrat.

INTERNE REVISION

Die interne Revision unterstützt den Verwaltungsrat durch Berichterstattung über den internen Kontrollstatus in den Gesellschaften der Hilti AG. Die Innenrevision führt dazu Kontrollen mit Fokus auf die Haupttransaktionszyklen durch und überprüft die Managementprozesse für bestimmte Unternehmensrisiken. Ziel der konzernweiten Revision ist es, Transparenz über die Kontrollmechanismen des Konzerns zu schaffen und Sicherheit hinsichtlich der Ressourcen des gesamten Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften zu gewährleisten.

RISIKOMANAGEMENT

Die Hilti AG betreibt ein konzernweites Risikomanagementsystem. Dieses sieht eine umfassende Risikoinventur mit unterschiedlichen Risikoverantwortlichen vor. Den jeweiligen Verantwortungsträger obliegt das Management aller bekannten Risiken strategischer, finanzieller sowie vorfallorientierter Art. Jeder Risikoverantwortliche übernimmt für den Bereich der ihm zugewiesenen Risiken die Aufgabe, geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu prüfen und einzurichten sowie deren Einhaltung und Wirksamkeit zu kontrollieren. 

Im Bereich finanzieller und ereignisbedingter Risiken ist der konzernweite Risikomanager für die Prozesse des Risikomanagements verantwortlich. Er prüft die Plausibilität der Risikoberichterstattung und die bezüglich der identifizierten Risiken ergriffenen Maßnahmen. Die interne Revision überprüft ausgewählte Risiken im Rahmen ihrer internen Kontrollaufgaben in den Einzelgesellschaften (siehe oben) sowie konzernweit bei den Organisationseinheiten, die von den jeweiligen Risikoverantwortlichen geleitet werden.

Für den Bereich der strategischen Risiken führt die Abteilung für Unternehmensentwicklung jährlichen Strategie-Workshops mit der Konzernleitung durch. Die Berichterstattung über das Risikomanagement wird regelmäßig vom Prüfungsausschuss im Namen des Verwaltungsrats kontrolliert.

VERGÜTUNG VON VERWALTUNGSRAT UND KONZERNLEITUNG

Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten eine feste jährliche Vergütung und zusätzlich eine Aufwandsentschädigung. Die erhöhten Aufwendungen des Verwaltungsratspräsidenten werden durch einen Zuschlag in variabler Höhe abgedeckt. Für die Übernahme einer Funktion im Prüfungsausschuss gibt es keine zusätzlichen Vergütungen. Ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten ebenfalls keine Vergütung.

Die Mitglieder der Geschäftsleitung (Konzernleitung und Executive Management Team) erhalten ein Jahresgrundgehalt sowie eine erfolgsabhängige Bonuszahlung. Ehemalige Mitglieder der Konzernleitung erhalten zusätzlich zu ihren regulären Ansprüchen aus der Pensionskasse eine Rentenzulage. Ehemalige Mitglieder des Executive Management Teams erhalten über ihren Rentenanspruch aus der Pensionskasse keine weitere Vergütung.

Eine detaillierte Darlegung der Höhe und Verteilung der Vergütungen der Verwaltungsräte und Mitglieder der Geschäftsleitung ist im jährlichen Finanzbericht der Konzerngruppe aufgeführt.

MITWIRKUNGSRECHTE DER AKTIONÄRE

Details zum Aktien- und Partizipationskapital sind im Finanzbericht der Konzerngruppe aufgeführt. 

Beschlüsse der Hauptversammlung werden grundsätzlich mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen gefällt. 

Beschlüsse der Hauptversammlung erfolgen grundsätzlich mit absoluter Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen. Eine Zustimmung von mindestens 75 Prozent des bei der Beschlussfassung anwesenden Kapitals ist erforderlich bei Änderungen der Statuten, Beschlüssen über Veränderungen des Aktien- und Partizipationskapitals, Beschränkung des Bezugsrechts, Erweiterung oder Eingrenzung des Geschäftsbereichs sowie bei Fusion, Umwandlung oder Auflösung der Gesellschaft.

PRÜFUNG VON KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS

Die Prüfung von Konzern- und Jahresabschluss der Hilti AG erfolgt durch die Pricewaterhousecoopers Ltd. in St. Gallen.

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