FIRMENGESCHICHTE

Hilti history

Seit seiner Gründung vor 75 Jahren hat Hilti einen spannenden Weg zurückgelegt. Die Geschichte ist für uns Vorbild und Ansporn für neue, zukünftige Erfolge. Entdecken Sie selbst, wie der Maschinenbaubetrieb der Gebrüder Hilti sich zum weltweit führenden Partner der Baubranche entwickelte.

1941 - DIE HILTI GRÜNDUNG

Der Ingenieur Martin Hilti (1915 - 1997) und sein Bruder Eugen Hilti (1911 - 1964) gründen 1941 in Schaan in Liechtenstein die Hilti Maschinenbau OHG.

1948 - DAS ERSTE HILTI PATENT

Mit dem Erwerb eines ersten Patents startet Martin Hilti sein unternehmerisches Engagement im Bereich der Befestigungstechnik: Zu Beginn der 1950er Jahre fertigt Hilti die ersten, noch handbetriebenen Werkzeuge und Nagelpistolen.

1952 - ERSTE VERTRIEBSERFOLGE

Hilti kann seine Produkte auf dem Markt etablieren. Mit einer Vertriebsvereinbarung in Italien gelingt Hilti die erste internationale Verkaufskooperation.

1957 - DER TECHNOLOGISCHE DURCHBRUCH

Mit dem DX 100 entwickelt Hilti das erste pulverkraftbetriebene Werkzeug der Welt. Das innovative Bolzensetzgerät ist für Hilti zugleich der technologische Durchbruch und die Basis für dynamisches Wachstum. 

1962 - INTERNATIONAL BUSINESS

In immer mehr Ländern werden Hilti Produkte zum Verkaufserfolg. In den frühen 1960er Jahren ist Hilti bereits in 30 Ländern aktiv.

1964 - ZU FRÜHER ABSCHIED

Am 20. November 1964 stirbt Eugen Hilti, einer der beiden Firmengründer, im Alter von 53 Jahren. Für das Unternehmen ist der Verlust groß: Eugen Hilti war ein hervorragender Organisator. Die Expansion des Unternehmens war zu einem wesentlichen Teil sein Verdienst. Auch engagierte er sich bis zu seinem frühen Tod in der staatlichen Ausbildungskommission.

1967 - ERFOLG DURCH INNOVATION

Mit der TE 17 bringt Hilti den ersten elektropneumatischen Bohrhammer in den Handel. Gleichzeitig wird damit die Hilti TE-Serie zur umfassendsten Maschinenreihe am Markt.

Parallel dazu punktet Hilti mit weiteren Innovationen: Das Unternehmen entwickelt die ersten mechanischen Ankersysteme.

1970 - HILTI PRODUZIERT INTERNATIONAL

Das erste Hilti Werk außerhalb Liechtensteins geht in der Gemeinde Thüringen in Vorarlberg (Österreich) in Betrieb.

1971 - HILTI WÄCHST UND WÄCHST

Eine weitere Produktionsstätte eröffnet in Kaufering bei München (Deutschland). Neue Hilti Werke in aller Welt folgen.

1973 - AUSWEITUNG DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Speziell für die Entwicklung neuer Bohr- und Montagetechnologien und Ankersysteme gründet Hilti in München (Deutschland) die Hilti Entwicklungsgesellschaft (HEG). 

Außerdem erweitert Hilti sein Management: Ab jetzt übernehmen vier Vorstände die Verantwortung für den weiteren Unternehmenserfolg.

1975 - BEWÄHRTE KRÄFTE FÜR DIE UNTERNEHMENSLEITUNG

Drei bisher stellvertretende Mitglieder werden in den Vorstand berufen. Michael Hilti, Sohn des Unternehmensmitgründers Martin Hilti, tritt in das Unternehmen ein. Er wird zuständig für Marketing und Vertrieb.

1980 - NEU GEORDNET IN EIN NEUES JAHRZEHNT

Hilti organisiert sich neu und sichert so Entscheidungsstärke in der zunehmend internationalen Geschäftsentwicklung: Die Unternehmensstruktur setzt eine klare Gliederung in die Marktregionen Amerika, Afrika, Asien und Europa um. 

Die Eigentümerfamilie gründet den Martin-Hilti-Treuhandtrust.

1982 - WECHSEL IN DEN VORSTAND

Michael Hilti wird zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt.

1985 - STÄRKUNG DER PRODUKTSPARTEN

Hilti richtet für die Produktsparten Ankersysteme, Direktbefestigungen, Bohr- und Meißeltechnik jeweils eigene Abteilungen ein. Jede von ihnen umfasst eigenständige Einheiten für Produktmanagement, Forschung- und Entwicklung, Logistik, Controlling, Einkauf und Produktion.

1986 - ERFOLGSKURS 2000

Mit der „Strategie 2000“ gibt sich Hilti eine klare Linie für die weitere Entwicklung: Erstmals setzt das Unternehmen dabei auf Marktsegmentierung. Auch führt Hilti eine weltweit einheitliche Unternehmenskultur ein. Das Motto lautet: „Die Führung macht den Unterschied“.

1990 - WECHSEL IM MANAGEMENT

Martin Hilti übergibt den Vorsitz der Konzernleitung an seinen Sohn Michael. Er selbst bleibt weiterhin Vorsitzender des Hilti Verwaltungsrats.

1991 - DIE GLOBALISIERUNG MEISTERN

Hilti baut seine internationalen Marktorganisationen kontinuierlich aus. Neue Standorte eröffnen unter anderem in Russland, Südamerika und Asien.

1994 - STABWECHSEL IN DER HILTI-FÜHRUNG

Martin Hilti übergibt den Vorsitz im Verwaltungsrat an Michael Hilti und engagiert sich in dem Gremium weiter als Ehrenpräsident. Pius Baschera wird zum Vorsitzenden der Konzernleitung ernannt. Zum ersten Mal ist die Hilti Spitze damit nicht mehr von einem Mitglied der Gründerfamilie besetzt.

1996 - DAS KERNGESCHÄFT IM FOKUS

Die neue strategische Ausrichtung setzt unter dem Schlagwort „Champion 3C“ einen klaren Fokus auf Kunden, technologische Kompetenz und die Konzentration auf das Hilti Kerngeschäft.

1997 - ABSCHIED VOM GRÜNDER

Ingenieur Martin Hilti, Mitgründer des Unternehmens, stirbt am 19. August 1997 im Alter von 82 Jahren.

2002 - WELTWEIT VERNETZT

Hilti führt weltweit standardisierte Geschäftsprozesse und eine einheitliche Unternehmens-IT ein. Beide Maßnahmen sind in den Folgejahren die Grundlage für eine erhebliche Steigerung von Effizienz und Produktivität.

2003 - PREISWÜRDIGE KULTUR

Die Hilti-Gruppe wird mit dem "Carl Bertelsmann-Preis" für vorbildliche Unternehmenskultur ausgezeichnet.

2004 - ERNEUERUNG DER UNTERNEHMENSKULTUR

„Unsere Kulturreise“ bringt das Miteinander bei Hilti weiter voran. Die neue Strategie setzt die Erfolgskampagne „Führung macht den Unterschied“ fort. Ein wesentlicher Aspekt dabei sind regelmäßige Schulungen und Kurse für alle Mitarbeiter weltweit.

2006 - WECHSEL IM VERWALTUNGSRAT

Mit Ende des Jahres 2006 übergibt Pius Baschera die Verantwortung als Vorsitzender der Konzernleitung an Bo Risberg. Baschera wird Vorsitzender des Verwaltungsrats. Michael Hilti bleibt Mitglied.

2009 - NEUE PRODUKTIONSKAPAZITÄTEN

In Matamoros (Mexiko) eröffnet Hilti sein erstes Werk auf dem amerikanischen Kontinent. Insgesamt sind damit weltweit acht Hilti Produktionsstätten in Betrieb: in Schaan (Liechtenstein), Thüringen (Österreich), Kaufering und Straß (Deutschland), Zhanjiang und Shanghai (China) sowie in Kecskemét (Ungarn).

Zeitgleich trifft auch Hilti die weltweite Finanzkrise. Der Umsatz sinkt um 20 Prozent und erfordert eine umfassende Neuorientierung des Unternehmens.

2014 - WECHSEL IM MANAGEMENT

Christoph Loos wird Vorsitzender der Konzernleitung. Zum fünften Mal seit der Gründung erhält Hilti damit eine neue Führungsspitze.

Unter seiner Leitung richtet sich das Unternehmen neu aus. Im Zentrum der Strategie „Champion 2020“ steht die Differenzierung durch Premium-Produkte.

2015 - DAS HILTI INNOVATIONSZENTRUM

Hilti eröffnet an seinem Hauptsitz in Schaan (Liechtenstein) ein neues, modernes Innovationszentrum. Über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier unter einem Dach an den Technologielösungen von Morgen.

In Amerika verlegt Hilti den Hauptsitz von Tulsa in Oklahoma in die Nähe von Dallas in Texas. Der Umsatz von Hilti in Nordamerika übersteigt zum ersten Mal die Schwelle von 1 Milliarde Dollar.

2016 - FEST VERWURZELT

Stammsitz und Firmengelände des Unternehmens werden vollständig renoviert. Hilti setzt damit ein klares Zeichen für den Standort Liechtenstein.

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